Mundartveranstaltung der Kulturinitiative Pfeddersheim

am 27. Oktober 2017, 19.00 Uhr, Kath. Jugendheim, Karlstr., PfeddersheimNach einjähriger Pause lädt die Kulturinitiative Pfeddersheim nun zum dritten Mal zu ihrem sehr gefragten Mundart-Event ins Kath. Jugendheim Pfeddersheim ein. Unter dem Titel „Peddersschmer Gebabbel & Pälzer Musigg“ findet die lang ersehnte weitere Fortsetzung der literarischen Soirée zum Thema „Rhoihesse trifft Palz“ statt.Auf der Gästeliste stehen wiederum die bewährten drei Pfeddersheimer Mundart-Lokalmatadoren, die Geschichten, Anekdoten und Musik mit viel Humor und Lokalkolorit vortragen werden.Hedi Knab wird in Lyrik und Prosa über Pfeddersheimer Begebenheiten von früher und heute berichten, Hans-Eckhard Wendel wird aus seinem reichen Anekdotenschatz weitere Geschichten zum Schmunzeln über Pfeddersheimer Persönlichkeiten aus vergangenen Tagen erzählen und Thomas Merz, besser bekannt als „Edsel“ von de „anonyme Giddarischde“ wird unter Begleitung von „Giddarischd“ Joachim Kaul den Abend mit seinen bekannten „Pälzer Mundartlieder“ musikalisch untermalen.

Bei einem guten Glas Pfeddersheimer Wein verspricht der Abend wieder einige Überraschungen.

Die Veranstaltung am Freitag, 27. Oktober 2017 beginnt um 19.00 Uhr im Kath. Jugendheim in der Karlstraße. Parkmöglichkeiten gibt es in der Allee. Der Eintritt ist frei.

 

 

Lehrreiche Exkursion nach Lorsch

Die dreizehn Teilnehmer an unsrer Exkursion zum Weltkulturerbe Kloster Lorsch am 8. Oktober waren sehr begeistert und zufrieden. Die Teilnehmer vor der Königshalle. 3. von links: Frau Rein

 

                                                                                                                                     Foto: Simone Merz

Klosteranlage und Museum

Das auf einer eiszeitlichen Sanddüne im Jahre 764  gegründete kleine Kloster als Stiftung einer Familie aus der fränkischen Oberschicht war Petrus und Paulus geweiht. Schließlich wurde es an den Erzbischof Chrodegang von Metz verschenkt. Damit verbindet sich das Kloster Lorsch mit der Geschichte von Pfeddersheim, dessen erste Erwähnung in einer Urkunde des Klosters in Metz stammt. Chrodegang hatte großes mit diesem Kloster vor und mit Hilfe der aus Rom geschenkten Reliquien wurde es zu einem berühmten Wallfahrtsort. Grundbesitzgeschenke von Gläubigen mehrten den Reichtum des Klosters.

 Der Aufstieg und Reichtum des Klosters führte zu häufigen Besitzwechseln und Neubauten von denen außer der sogenannten Königshalle am Eingang nur noch Fundamentreste unter dem Rasen andeutungsweise sichtbar sind. Selbst jüngste Grabungen haben mehr Fragen als Antworten aufgeworfen.

Der wichtigste Schatz des Klosters sind die schriftlichen Zeugnisse des Skriptoriums (= Schreibsaal), die aber an vielen Orten verstreut überlebt haben. Das Museum zeigt davon nur Bilder einzelner Seiten aus dem riesigen Volumen wertvoll gestalteter Bücher.

Unsere Führerin durch die Anlage, Frau Rein, hat uns während der fast zweistündigen Führung geduldig alles erklärt und blieb keine  Antwort auf unsere vielen Fragen schuldig.

Wer möchte, kann die ausführliche Geschichte des Klosters nachlesen auf www.kloster-lorsch.de .

Unsre Mittagspause verbrachten wir im „Back- & Brauhaus Drayß“ ganz in der Nähe des Eingangs zum Kloster, mit Platz auch für größere Gruppen und einer guten Küche.

www.back-und-brauhaus.de 

Freilichtlabor Lauresham

Diese seit dem Jahr 2012 bestehende Anlage basiert auf der Idee der experimentellen Archäologie. Lauresham ist einer der alten Namen von Lorsch aus dem frühen Mittelalter. Im Sinne der experimentellen Archäologie hat man hier ein frühmittelalterliches Dorf mit ausgegrabenen Zeugnissen aus fast ganz Deutschland rekonstruiert und testet jetzt die Sinnfälligkeit dieser Konstrukte indem diese Häuser bewohnt, Werkzeuge benutzt, fast ausgestorbene Tierrassen aufgezogen, alte Pflanzenarten in Gärten kultiviert und Waren hergestellt werden. Die Veranstalter sehen diese Einrichtung als Labor, das übers ganze Jahr für Besucher und interessierte Teilnehmer geöffnet ist. Die Teilnehmer werden betreut dürfen selbst Hand anlegen und lernen dabei alte Techniken und Verfahren, die heute schon längst ausgestorben sind. Dieser Blick in die Vergangenheit ist überraschend und lehrt die Besucher Demut und Hochachtung für unsere Vorfahren. Es ist eben nicht alles heute besser geworden. Jugendgruppen und Schüler sind dort gerne zu Gast.

http://www.kloster-lorsch.de/termine/event/show/Veranstaltung/jahresprogramm-2017-lauresham/

G.Haupt

 

Geschichte

Kurzfassung der Geschichte von Pfeddersheim

Zusammnfassung der Serie , veröffentlicht 2015 im Paternusbote, verfasst von unserem Ehrenmitglied Felix Zillien ...weiterlesen

Jahresbericht 2016 weiterlesen...

Gestaltungssatzung und Gestaltungsbeirat

Ortsrundgang mit den Grünen weiterlesen...Rundgang Grüne

Wormser Zeitung vom 24.9.2015.  weiter lesen...Kulturinitiative Pfeddersheim wirbt weiter für Gestaltungssatzung

Textvorlage der Kulturinitiative:weiter lesen...Mer heren net uf

Brief an unsere Mitglieder: weiter lesen...Allen Mitgliedern zur Kenntnis

Ortsrundgang mit Torsten Becker: weiter lesen...Studie über die Altstadt von Pfeddersheim von 2008: Stand heute

Bildergalerie

Das Innere der Autobahnbrücke: Pfrimmtal Autobahnbrücke