Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstands

Am 30. März 2017 fand die Mitgliederversammlung der Kulturinitiative Pfeddersheim e. V. statt. Die KI wählt alle 2 Jahre einen neuen Vorstand. Die Vereinsmitglieder trafen sich in der Gutsschänke Wehrhof. Der noch amtierende Sprecher des Vorstands, Claus Theis, konnte neben vielen langjährigen Mitgliedern, auch zwei Neumitglieder begrüßen.

Sprecher Theis und Schatzmeister Guido Kampik lieferten ihre Berichte ab. Das Jahr 2016 war mit den „Net for viel-Festspielen“ wahrlich mit einer Fülle an Arbeit und Verantwortung für den Vorstand gesegnet. Aber auch die über 100 Helferinnen und Helfer, trugen mit ihrem wichtigen Beitrag zum Gelingen der Festspiele bei. Am ersten Augustwochenende 2016 konnten so die Festspielabende und der Familiensonntag ohne Probleme laufen. Die Festspiele können nur als großer Erfolg für die Kulturinitiative Pfeddersheim e. V. bezeichnet werden. Dieser Erfolg schlug sich auch in der Kasse des Vereins nieder.

Der zweite große Themenkomplex drehte und dreht sich immer noch um den Pulverturm und die Stadtplanung in Pfeddersheim. Die KI hatte am 11. September 2016 eine Protestaktion am Pulverturm auf die Beine gestellt. Hintergrund war und ist die unglückliche Bebauung rund um den mittelalterlichen Wehrturm, welche sich so überhaupt nicht in das innerörtliche Umfeld einfügt. „Nur weil etwas nicht gegen geltendes Recht verstößt, muss es noch lange nicht gut sein.“, fasste Theis zusammen. Die KI bleibt weiter am Ball!

Natürlich fanden auch in 2016 zahlreiche Ortsrundgänge statt, ein Dauerbrenner der Vereinsaktivitäten. Abschließend wurde noch auf die Exkursion nach Ingelheim hingewiesen, welche wie alle Fahrten, von Gerhard Haupt bestens organisiert worden war.

Nun wurde es Zeit, den Vorstand neu zu wählen. Zu wählen waren: Sprecher, 1. und 2. Stellvertreter, Schriftführer, Schatzmeister und Beisitzer. Der Wahlgang wurde von Ehrenmitglied Felix Zillien geleitet, alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden einstimmig gewählt. Gewählt wurden: Detlef Kettner, Sprecher. Simon Knab, 1. Stellvertreter. Gerhard Haupt, 2. Stellvertreter. Claus Theis, Schriftführer. Guido Kampik, Schatzmeister. Uwe Mörsfelder, Beisitzer und Simone Merz, ebenfalls Beisitzerin.

An dieser Stelle gab Claus Theis dann an den neuen Vorstandssprecher Detlef Kettner die Versammlungsleitung ab, er beglückwünschte ihn und den neuen Vorstand.

Der neue Vorstand machte sich dann auch gleich an die Arbeit und präsentierte den Mitgliedern einige der für 2017 geplanten Projekte. Wanderung zum Heppenheimer Kreuz, Mundartabend, Kulturforum Nr. 2, eventuell eine zweitägige Fahrt nach Wittenberg und vieles mehr ist auf der Agenda. Ein Abend, bei dem man den Tatendrang des neuen Vorstands und der anwesenden Mitglieder spüre konnte, ging zu Ende.

Text: Claus Theis, Schriftführer der Kulturinitiative Pfeddersheim e. V. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am 05. Februar 2015 fand die erste Sitzung der Aktiven im Jahr 2015 statt. Wie immer ging es zunächst um die Jahresplanung, welche dann auch in Teilen so durchgeführt werden konnte:

-Vorbereitungen für Net for Viel Festspiele 2016 mit der KI als Veranstalter

-Führungen

-Stadtplanung

-Neuauflage Mundartabend Pedderschmer Gebabbel

Zum diesjährigen Vereinsschießen der Schützengesellschaft hatte sich die KI mit einer Mannschaft angemeldet. Wir haben uns gut geschlagen, mit 755,1 Ringen haben wir den 6. Platz belegt. Dem Schützenbruder Theis ist mit 270,5 Ringen ein 7. Platz in der Einzelwertung zuteil geworden.

Die Jahreshauptversammlung 2014 wurde am 26. März 2015 durchgeführt. Über das Protokoll wurde bereits abgestimmt.

Der Vorstand wurde mit 5 Personen gewählt, Simon Knab, Claus Theis, Gerhard Haupt (Schriftführer), Guido Kampik (Schatzmeister) und Uwe Mörsfelder. Unsere langjährige Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende, Frau Dr. Elisabeth Schick wurde an diesem Abend zum Ehrenmitglied der KI ernannt, sie steht für die aktive Vorstandsarbeit nicht mehr zur Verfügung, begleitet die KI aber immer noch beratend, worüber wir uns sehr freuen.

Die Planung nahm konkretere Formen an. Die Fahrt nach Ladenburg wurde beschlossen, Gerhard Haupt hatte als Experte für Exkursionen die Organisation übernommen. Der Mundartabend konnte durchgeführt werden, der Monat Oktober stand nun als Planungsziel fest. Zu diesem Zeitpunkt waren zwei Ortsrundgänge gebucht, weitere sollten folgen.

Der 23. April sah dann die erste Sitzung des neuen Vorstands.Die KI begrüßte Anette Wittemer und Andreas Schön von DiWo 2000 diese schlagen eine Zusammenarbeit bei unseren gemeinsamen Veranstaltungen vor. Herr Senn von der CDU berichtete in Vertretung von unserem Mitglied Frau Langner vom geplanten Programm der CDU zum Rheinhessenjubiläum, für die geplante Türme Führung am 11. September 2015 sagen wir unsere Unterstützung zu. Gerhard Haupt war vor Ort. Wir bitten die CDU einen weiteren Vorstoß bei der Tourist Info zu machen, da Pfeddersheim dort nicht beworben wird. Später im Jahr fand dann auch eine Sitzung des Ortsbeirats mit diesem Thema statt.

Im Mai 2015 wurden wichtige Weichenstellungen für 2015 und darüber hinaus vorgenommen:

-Die KI führt zusammen mit DiWo 2000 ein Theaterstück auf, „Der fröhliche Weinberg“ von Carl Zuckmayer. Viele KI-Mitglieder treten in Nebenrollen auf. Die beiden Aufführungen finden im Jahr 2016 statt. Proben sind immer dienstags im Turnerheim, dort wird das Stück dann auch aufgeführt.

-Die KI schrieb an die Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung des Architektenhauses neben dem Imbiss an der ehemaligen Wormser Pforte. Die KI war und ist der Meinung, ein solcher Bau passt nicht zum vorhandenen Baubestand.

-Die Fahrt nach Ladenburg fand dann am 23. Mai statt. Themenschwerpunkt war die Stadtsanierung, welche man einfach nur als gelungen bezeichnen darf. Die Presse berichtete dann auch ausführlich. Sogar der Paternusbote.

Die KI hatte sich dann dazu entschlossen, über unser Mitglied Detlef Kettner einen Antrag im Ortsbeirat zu stellen mit den Zielen:

-Entwurf einer Gestaltungssatzung

-Besetzung eines Gestaltungsbeirats

-Festlegung der Grenze des betroffenen Ortsteils und

-Aktivierung des Denkmalschutzes.

Der Antrag wurde im Ortsbeirat mit den Stimmen der SPD abgelehnt, die übrigen Fraktionen stimmten dafür. Im Verlauf der Sitzung kam es zu einigen unschönen Äußerungen gegenüber unserem Vorstandsmitglied, Herrn Architekt Simon Knab, welche man nur als plump, unverschämt und hart an der Grenze der Beleidung bezeichnen kann. Auch die anschließende Berichterstattung in der Presse kann man nur als durchwachsen bezeichnen. Quasimodo. Fast die Wahrheit. Es hat uns aber gezeigt, wer im Ort für was steht. Die Verantwortlichen haben Farbe bekennen müssen. Auf die vielen weiteren Vorkommnisse soll hier nicht eingegangen werden, sie würden den Rahmen der Berichterstattung sprengen.

Für die KI war und ist dieses Thema nicht vom Tisch. Der Anspruch der Verwaltung, des Oberbürgermeisters und des Ortsvorstehers, welcher im Leitbild für Pfeddersheim kundgetan worden war, wurde und wird in keiner Weise entsprochen.

Die Fraktion der Grünen in Pfeddersheim informierte sich dann auch einige Wochen später bei einem Rundgang mit der KI, über den Zustand im alten Ortskern.

Am 30. Oktober fand der von vielen langersehnte Mundartabend „Pedderschmer Gebabbel unnPälzerMusigg“ in seiner zweiten Auflage statt. Die Plätze im Katholischen Jugendheim in der Karlsstraße waren tatsächlich binnen Minuten vergeben. Die Akteure Hans-Eckhard Wendel, zuständig für Anekdoten aus dem alten Pfeddersheim. Hedi Knab, mit „ebbesvunn früher“ und unser dynamisches Duo von den „Anonymen Giddarischde“, EdselMerz und Thomas Kaul sorgten trotz Erkältungsstimme von Edsel für ausgelassene Stimmung. Allen Teilnehmern und Helfern, vor und hinter der Bühne sei an dieser Stelle gedankt.

Die Aktiven haben beschlossen, im Jahr 2016 zusammen mit Net for Viel eine Neuauflage der Festspiele zu veranstalten. Thema ist diesmal der Wilde Westen. Wir hatten auch einen Antrag im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz gestellt, um in den Genuss einer Förderung zu kommen, diese wurde allerdings abgelehnt. Dies kann uns allerdings nicht von der Durchführung abhalten, wir werden eben etwas kleinere Brötchen backen müssen. Aufführungsort soll nach momentanen Planungsstand der Acker am Eingang zur Mittelbergshohl sein. Freiwillige Helfer, insbesondere für den Ausschank, werden auf jeden Fall gebraucht.

Für 2016 sind geplant:

Eine Exkursion, die Theateraufführung „Der fröhliche Weinberg“ mit DiWo 2000, die Festspiele mit Net for Viel und zum Jahresabschluss wieder „Pedderschmer Gebabbel“.

Wir haben uns viel vorgenommen, für jede Unterstützung sind wir dankbar!

Soweit der Bericht für 2015!

Der Vorstand der Kulturinitiative und die Aktiven

 

Berichtszeitraum: 01. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014

Im Jahr 2014 trat die KI mit der Stiftung einer Ruhebank am Eingangsbereich zum nördlichen Graben in Erscheinung. Die Vorgängerin war leider Opfer von Vandalismus geworden. Der Vorstand hatte sich bereits in 2013 entschlossen eine neue Bank zu stiften. Dies alles geschah unter Einbeziehung der Stadtverwaltung Worms. Frau Dr. Schick traf sich auch mit Herrn Rauh vom Grünflächenamt an gleicher Stelle. Dabei hatte sie auch eine Erneuerung des Aufgangs angeregt. Die Stadtverwaltung reagierte auch sehr schnell und hat die bereits marode gewordenen Holzstufen ersetzt. Ein Beispiel dafür, die KI ist doch noch im Bereich Landschaftspflege tätig, im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Am 17. Mai 2014 fand unser Vereinsausflug zum Hambacher Schloss statt. Die Fahrt ging bei herrlichem Wetter mit privaten PKWs nach Hambach. Einen Teil der Kosten für Eintritt und Führung hat die KI übernommen. Ich möchte dies an dieser Stelle deshalb erwähnen, weil ich dies auch als Teil der Kulturarbeit für Pfeddersheim sehe, speziell für die Kulturinteressierten. Der Aufstieg vom Parkplatz zum Schloss wurde von allen Teilnehmern zu Fuß bewältigt, den Shuttle-Service nahm niemand in Anspruch.

Nachdem jeder sein Papierbändchen umgelegt hatte, was ihn als Teilnehmer der Führung auswies, nahmen wir die Besichtigung zusammen mit unserem Gästeführer in Angriff. Es ging zunächst ein Stück weit im Außenbereich entlang. Hier bekamen wir vieles zur Vorgeschichte der „Käschdeburg“ zu hören, wie sie von den Hambachern liebevoll genannt wird.

Kästenburg, Maxburg, Hambacher Schloss

Schon die drei historischen Namen zeugen vom Wandel des markanten Baus auf dem 325 m hohen Vorberg der Haardt. Bischofs-Residenz, Tresor und Archiv, Ruine mit Forsthaus, Ausflugsziel und Versammlungsstätte, vereiteltes Märchenschloss, vergessende Baustelle, Erinnerungsort und Museum: Die Burg auf dem Kastanienhügel hat die unterschiedlichsten Transformationen erfahren. Je nach Interessenlage der Eigentümer wurde der Bau ambitioniert weiterentwickelt oder absichtslos liegengelassen. Soweit aus der offiziellen Beschreibung der Stiftung Hambacher Schloss.

Im Innern des Schlosses gab es dann viele Gegenstände zur allen bekannten Historie als Wiege der Demokratie zu sehen.

Wie immer bei solchen Gelegenheiten, wurde im Anschluss natürlich im Schlosscafé eingekehrt und der Nachmittag fand so einen schönen Ausklang. Der Umbau und die Erweiterung des Architekten Max Dudler wurde 2012 mit dem DAM-Preis des Deutschen Architekturmuseums ausgezeichnet. Uns hat es gefallen und wir empfehlen einen Besuch.

Bereits in 2013 war die Entscheidung gefallen, im Jahr 2014 den Geschichtenerzähler Thomas Hoffmeister-Höfener aus Münster in Westfalen nach Pfeddersheim einzuladen. Marktsamstag 2014 war es dann soweit.

Als viele Menschen weder schreiben und lesen konnten, lauschten sie herumreisenden Geschichtenerzählern, die über Helden und Sagen die Kultur ihres Volkes erhalten und verbreitet haben. Mal gereimt oder in Versen erleichterten sie den Zuhörern, das Gehörte im Gedächtnis zu behalten.

Vom Trojanischen Krieg über die Nibelungensage bis zu unseren Märchen waren die Geschichtenerzähler Unterhalter und Lehrer für Erwachsene und Kinder. Sehr spät in der Geschichte erfolgte die schriftliche Aufzeichnung. Aber damit ging auch der persönliche Reiz des Vortrags eines lebendigen Menschen, viel Gefühl und Spannung verloren.

Thomas Hoffmeister-Höfener aus Münster in Westfalen hat die Tradition des Erzählers in freier Rede wieder aufgegriffen und kultiviert. Die Kulturinitiative Pfeddersheim hatte ihn zum Pfeddersheimer Markt eingeladen. In seinem roten Zelt schafft er die Stimmung, wie sie in alten Zeiten im Beduinenzelt oder auf mittelalterlichen Marktplätzen geherrscht haben mag. Er steht oder sitzt erhöht vor seinen faszinierten Zuhörern, die auf dem Boden Platz genommen haben. Die intime Atmosphäre, ohne Störung von außen, lenkt alle Aufmerksamkeit auf ihn und seine Stimme. Sie leben mit, fragen und reden dazwischen, weinen und lachen.

So erfuhren seine kleinen und großen Gäste in Pfeddersheim spannendes und unterhaltsames über die Weisheit in einer Kokosnuss, über Noahs Hund in der Arche und den Ellenbogen seiner Frau, die Kuckucksuhr der brasilianischen Tante mit dem Papagei als Ansager der Zeit und die Macht der Farben auf uns und unsere Stimmung. So nur einige Beispiele aus dem reichen Repertoire des Erzählers.

Seine Zuhörer aller Altersklassen waren begeistert, haben diskutiert und mitgemacht. Der Lohn für Thomas Hoffmeister-Höfener war reicher Beifall.

Der 10. Oktober 2014 war der Tag unserer Premierenveranstaltung „Pedderschmer Gebabbel-Pedderschmer Geschichte unnPälzerMusigg“

Der Vorschlag dazu kam von Simon Knab, ihm ist es auch zu verdanken, dass die Veranstaltung mit den Protagonisten Edsel März von den „Anonymen Giddarischde“, Hedi Knab, Mundartdichterin und Hans-Eckhard Wendel, profunder Kenner örtlicher Anekdoten, stattfinden konnte.

Im bis zum letzten Platz ausgefüllten Katholischen Jugendheim in der Karlstraße, ging es an diesem Abend hoch her. Musik, Humor und auch Besinnliches, eine wunderbare Mischung. Ein Abend von Pfeddersheimern für Pfeddersheimer, dieses Konzept ist voll aufgegangen. Speis und Trank fanden reißenden Absatz, an der Theke herrschte Hochbetrieb. Die KI hatte an diesem Abend alle Aktiven aufgeboten, neben dem Vorstand viele freiwillige Helfer. An alle Helfer und Mitwirkende an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön vom Vorstand. Für die KI war dieser Abend ein voller Erfolg, eine bessere Werbung hätten wir nicht machen können. Auch finanziell waren uns an diesem Abend gute Einnahmen beschieden. Wir hoffen, in 2015 einen weiteren Mundartabend durchführen zu können.

 Jahresbericht 2013

Sehr geehrte Damen und Herren!

Zur jährlichen Mitgliederversammlung (M.V.) sind Sie ordnungsgemäß eingeladen, vielen Dank, dass Sie gekommen sind.

An der vergangenen M.V. am 29.11.2012 war Neuwahl des Vorstandes noch für den ehemaligen Arbeitskreis für Kultur- und Landschaftspflege Worms-Pfeddersheim e.V.

Sie wurden an diesem Tagdarüber informiert, dass der amtierende Vorstand eine Neuausrichtung des Vereins anstrebt.

Der Entwurf einer überarbeiteten Satzung wurde Ihnen vorgestellt sowie der Wunsch nach einer Namensänderung in “Kulturinitiative Pfeddersheim. Die auf der vergangenen M.V. anwesenden Mitglieder hatten einstimmig unseren Vorschlägen zugestimmt. Alle übrigen Mitglieder waren schriftlich um ihre Zustimmung ersucht worden. Nachdem diese Zustimmungen vorlagen (mit Ausnahme von 3 Mitgliedern, die wir nicht erreichen konnten), wurde Satzungs- und Namensänderung beim Registergericht beantragt und am 12.7.2013 genehmigt.

Als einen der Schwerpunkte unserer Aktivitäten 2013 sahen wir die Förderung des sanften Tourismus an. Dies schien uns dringlich, weil die Tourist-Information Worms uns wissen ließ, dass für Pfeddersheim künftig keine Werbung von Worms aus mehr erfolge. Dafür sei die OV. Pfeddersheim zuständig.

Eine Unterstützung durch die Ortsverwaltung erhielten wir nicht. So versuchten wir wie bisher, aus eigenen Kräften für Ortsrundgänge zu werben, die dabei erzielten Spendeneinnahmen für Druck von Flyern auszugeben und unsere Homepage dahingehend so attraktiv und aktuell wie möglich zu gestalten. Wir arbeiten weiterhin daran!

Erfreulicherweise stieg die Nachfrage nach unseren Rundgängen, so dass wir uns so rasch wie möglich um Verstärkung unserer Crew kümmern werden. Neue Mitglieder und aktive Mitstreiter/innen für Vereinstätigkeiten zu finden, ist bekanntlich enorm schwer, aber wir sind hartnäckig und bitten Sie um Geduld. Wir sind optimistisch, dass wir irgendwann, irgendwie Erfolg haben werden. Neue Vorschläge werden, soweit möglich immer gerne aufgegriffen. 

Kommen Sie zu unseren Sitzungen, wann immer Sie möchten, bringen Sie auch interessierte Gäste mit. Unsere regelmäßigen Treffen sind explizit keine nichtöffentlichen Vorstandssitzungen.

Der Landschaftsplaner Torsten Becker erstellte für die Stadt Worms 2004 das Gutachten: ”Vorbereitende Untersuchungen und Rahmenkonzept zur Sanierung des Ortskernes von Pfeddersheim”. Dies Konzept haben wir ebenso mit Interesse studiert wie die anschließenden Leitlinien zur Stadtteilentwicklung. Nach fast 10 Jahren wollten wir von Herrn Becker erfahren, inwieweit er das Ergebnis seiner Vorschläge begrüßt bzw. was ergänzend noch erfolgen solle. Ein erstes internes Vorgespräch war vor wenigen Tagen (die WZ. wird berichten), Vorbereitungen für eine öffentliche Diskussion sind angelaufen; sie werden zu gegebener Zeit von uns darüber informiert.

Unser internes Berichtssystem haben wir dahingehend modernisiert, dass jeder, der uns seine Email-Anschrift mitteilte, künftig nur noch elektronisch informiert, Papierausdrucke nur noch an die Mitglieder verteilt werden, die keinen PC besitzen.

Zum Tag des offenen Denkmals wurde in einem Arbeitseinsatz vorab unerwünschtes Grün im Umfeld des Gedenksteines in der „Bluthohl“ entfernt.

Der Rundgang an diesem 8. September war wie mehrere weitere in 2013 gut besucht. Die eingegangenen Spenden werden wir bevorzugt wieder für die Tourismusförderung in Pfeddersheim ausgeben

Eine Mundartveranstaltung mit Hartmut Keil und Dr. Michael Finster (die Presse berichtete)war letzte Veranstaltung 2013.

Für 2014 sind bisher folgende Vorhaben geplant, teilweise schon in Vorbereitung oder andiskutiert:

  • Zur Ortsverschönerung stellt das Grünflächenamt der Stadtverwaltung Worms eine von uns mit 350 € schon bezahlte Bank auf und überlegt, ob und wie der Aufgang zum Graben am Spritzenhäuschen saniert werden müsste.
  • Die K.I. bereitet für den Markt im August 2014 einen Beitrag vor: Ein Geschichtenerzähler wird Alt und Jung mit seinen Darbietungen erfreuen, Details erfahren Sie zu gegebener Zeit.
  • Erneut wird es wohl eine Mundartveranstaltung geben.

Mein Bericht endet hier, ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Anschließend zeigt und erläutert Architekt Knab Fotos vom Rundgang mit Herrn Torsten Becker.


Jahresbericht 2012

Im Februar 2012 wurde es notwendig, den ersten Vorsitzenden des Arbeitskreises, Claus Theis, zu entlasten. Dies war aus beruflichen Gründen und im Zusammenhang mit der damit verbundenen Belastung nicht anders zu machen.

Die Aufgaben des ersten Vorsitzenden wurden im kompletten Berichtszeitraum von der zweiten Vorsitzenden, Frau Dr. Elisabeth Schick, übernommen. Aber auch alle übrigen Mitglieder des Vorstands haben sich stärker engagiert. Die für die kommenden Monate geplanten Projekte und Aktivitäten konnten wie gewohnt durchgeführt werden.

Die erste öffentliche Veranstaltung des Jahres 2012 fand am 11. März statt. Herr Hartmut Keil, Mundartdichter, Weinkenner und Freund unseres Vereins, hatte sich dankenswerter Weise dazu bereit erklärt eine Mundartlesung durchzuführen. Die Lesung stieß auf reges Interesse, knapp 40 Besucher wollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, von Hartmut Keil in gewohnt humorvoller, eben rheinhessischer Art unterhalten zu werden. An dieser Stelle sei auch der Evangelischen Kirchengemeinde Pfeddersheim gedankt, welche uns die Räumlichkeiten des Gemeindehauses für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte.

Der Vorstand hatte die Idee zu Spenden aufzurufen, welche der Restaurierung des Kriegerdenkmals in der Allee dienen sollten. Dieses Denkmal ist auch ein Mahnmal daran, in welch glücklichen und friedlichen Zeiten wir doch leben dürfen, gerade deshalb sollte es nicht verkommen. Näheres zu den finanziellen Einzelheiten, im Bericht unseres Schatzmeisters, Guido Kampik.

Der Sprenger war der letzte renovierte Turm, welcher noch keine Hinweistafel des Arbeitskreises trug. Der Arbeitskreis hatte deshalb Kontakt mit Herrn Lloyd, dem Eigentümer aufgenommen, welcher sich dankenswerter Weise dazu bereit erklärte, ein Hinweis-Schild vom Arbeitskreis anbringen zu lassen, er beteiligte sich auch mit einer Spende. Auch so den Akteuren des Vorstands gedankt, welche am 23. Juni 2012 die technische Seite der Anbringung vollzogen haben, in diesem Zusammenhang danke ich besonders Herrn Mörsfelder. Ohne ihn, wäre unser Verein ohne Hände.

Rundgänge in Pfeddersheim sind einer unser größten Aktivposten. Der Arbeitskreis kann inzwischen mit Stolz behaupten, wenn es um Anfragen nach Rundgängen geht, sind wir bevorzugter Ansprechpartner. Wir können mit Fug und Recht behaupten, Teil der Tourismusförderung für unsere Stadt zu sein, welche ja immer noch am Anfang einer hoffentlich weiterhin erfolgreichen Entwicklung steht. So konnte auch unser Vorstandsmitglied Simon Knab, Architektenkollegen aus Mannheim durch Pfeddersheim führen, natürlich konnte auch eine Erfrischung genossen werden, welche im „Weingut Hinter der Kirche“ gereicht wurde.

Kurz darauf, fand am 18. August 2012, dem Marktsamstag, ein Rundgang des Arbeitskreises statt, welcher zum Thema hatte „Von Denkmal zu Denkmal“. Herr Zillien war hier, wie in so vielen Fällen, Ideengeber. Er selbst berichtete den interessierten Gästen des Rundgangs an den Stationen ehemaliger Möllinger Hof über eben diesen, sowie den Rebenzüchter Georg Scheu.

Herr Mörsfelder betreute am nächsten Halt des Rundgangs, nämlich am Kriegerdenkmal 1870/71 in der Allee die Gäste und erzählte wissenswertes zum Denkmal und zum Thema.

Nun war unser Schriftführer Gerhard Haupt an der Reihe, er referierte am Probsteibogen. Dieser wird von der Öffentlichkeit gar nicht immer wahrgenommen, zu Unrecht, wie der sehr interessante Vortrag von Gerhard Haupt bewies.

Frau Dr. Elisabeth Schick erläuterte all denen die es noch nicht wussten, die Bedeutung der Friedensstele auf dem Kirchplatz. Anschließend war es noch ein kurzes Stück des Weges zum alten Friedhof und seinen Denkmälern. Auch ein Ort, den viele Bürger kennen, aber nur die wenigsten etwas Wissen vorweisen können. Dr. Elisabeth Schick konnte dem natürlich in gewohnt lockerer, dennoch sachlich fundiert Art abhelfen.

Last but not least, war die Bluthohl mit dem dortigen Denkmal Station. Wer könnte besser etwas dazu sagen, als der Initiator, Herr Architekt Simon Knab, auf dessen Betreiben der Gedenkstein ja errichtet worden war.

Auch der Aulturm ist inzwischen nicht nur restauriert worden. Seit dem 1. September 2012 prangt dort auch unsere Hinweistafel, den Damen Schläfer ein herzliches Dankeschön dafür.

Im Jahr 2012 hatten wir natürlich auch einen unserer beliebten Ausflüge im Programm. Am 01. September 2012 ging es per Bahn ins schöne Stauferstädtchen Bad Wimpfen, welches durch vielfältige Weise mit Worms verbunden ist. Wir hatten das große Glück, vom Stadtarchivar, Herrn Haberhauer, durch Bad Wimpfen geführt zu werden. Auf diese Weise kamen wir nämlich auch in Ecken der Stadt, welche normalen Touristen sonst verschlossen ist. Man kann die Bad Wimpfener und den Verein „Alt-Wimpfen“ nur beglückwünschen, sie haben die Sache richtig gemacht. Dieser Ausflug wurde in vorbildlicher Weise von Gerhard Haupt, mit viel Zeitaufwand und Engagement organisiert, wofür man ihm nicht genug danken kann. Wir freuen uns auf 2013!

Zwischenzeitlich, eigentlich das ganze Jahr über, dachten wir intensiv über die Zukunft unseres Vereines nach. Wir wissen es seit längerer Zeit, auch der Arbeitskreis leidet unter Nachwuchsmangel. Die berufstätigen haben keine Zeit für herkömmliche Vereinstätigkeit. Pensionäre möchten sich aus Altersgründen zurückziehen. Herr Zillien möchte sich Ende 2012 von der Vorstandsarbeit zurückziehen. Nun ist es ja so, ein nicht unerheblicher Teil unserer Aktivitäten wurde von Herrn Zillien betreut und auch initiiert. Wir standen also wirklich vor der Entscheidung, wie soll es weitergehen? Als Ergebnis unserer Überlegungen haben wir uns verschiedene Maßnahmen ausgedacht. Näheres dann unter Punkt 11 der heutigen Tagesordnung.

Tätigkeitsbericht des Vorstands 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

lassen Sie mich Ihnen nun von den Tätigkeiten unseres Vereins berichten, der Berichtszeitraum umfasst die Zeit von November 2009 bis November 2010.

Am 6. November 2009, also vor etwas mehr als einem Jahr fand die letzte JHV statt. Diese war für den Vorstand sehr inspirierend, wenn ich mich einmal so ausdrücken darf. Nach dem Bericht des damals noch komm. Vorsitzenden fand eine offene und konstruktive Aussprache statt, der Vorstand hat ein paar Hausaufgaben bekommen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir auch umgesetzt was wir konnten. Wir hatten die JHV abstimmen lassen, ob der AK einen eigenen Internetauftritt gestalten soll, oder nicht. Der Auftrag der Mitglieder an uns war klar und eindeutig, noch im Jahr 2009 begannen wir mit unserer Arbeit, welche ja auch ohne Vorstandssitzungen immer weitergeht, diejenigen unter Ihnen, die selbst Vereinsarbeit leisten, wissen wovon ich spreche.

2010

So beschäftigte sich die erste Vorstandssitzung des Jahres 2010 denn auch fast ausschließlich mit dem Thema Internet. Bereits Anfang Dezember hatten wir ein Gespräch mit Frau Weber-Lenck, wir hatten uns bereits in 2009 dazu entschlossen, professionelle Hilfe anzunehmen. Nicht zuletzt schon deswegen aus dem Anspruch heraus, wenn wir schon etwas machen, dann wollen wir es auch richtig machen. Es gibt Internetseiten und Internetseiten, manche sind gut, bei manchen überkommt einem kaltes Grausen.

Wir haben von Frau W. -L. erklärt bekommen, welche Möglichkeiten es bei der Gestaltung von Internetseiten gibt, ich will hier jetzt nicht ins Detail gehen, dass würde zu weit führen. Wir haben uns schließlich für ein System entschieden, bei dem keine weiteren Kosten für den AK entstehen, außer den bereits bestehenden Providergebühren, welche wir bislang ja für praktisch nichts auch schon gezahlt haben.

Ebenfalls im Januar haben wir natürlich die Planungen für das Jahr 2010 begonnen, außer Internet haben wir ja noch ein klein wenig mehr gemacht.

Die Planungen für den Besuch des Klosters Lorsch wurden aufgenommen, die Sondierungen hat Herr Zillien erledigt. Die Organisation der Exkursion zur Boticelli-Ausstellung im Frankfurter Städel Museum lief direkt an, nachdem Frau Dr. Schick die Anregung dazu gegeben hatte.

Herr Haupt bot dem Vorstand an, bis zur kommenden Sitzung einen Gestaltungsvorschlag für ein Hinweisschild am vom AK gestifteten Schnurbaum.

Herr Zillien berichtete uns von einem Rundgang mit dem OV entlang der Baustellen bei der östlichen Stadtmauer, worüber dann auch ein Bericht in der WZ erschienen ist.

Bei der Vorstandssitzung im Februar 2010 war wiederum unsere Internetseite, welche im Rohbau bereits gute Fortschritte gemacht hatte, Thema für den Vorstand. Wir einigten uns über Grundregeln für den Aufbau der Seite und wir haben Herrn Haupt zum Administrator ernannt, passend zu seiner Tätigkeit als Schriftführer.

Die Boticelli-Exkursion fand am 12. Februar 2010 statt, die Reiseleitung hatte Frau Dr. Schick übernommen, da ich aus beruflichen Gründen verhindert war. Viele Kunstinteressierte fanden sich auch ein, darunter viele Nichtmitglieder und Gäste aus Worms. Ein weiterer Beweis dafür, dass der AK mit der Entscheidung solche Exkursionen anzubieten, auf jeden Fall richtig lag.

Die Exkursion nach Lorsch war inzwischen in ihrer Planung weiter gediehen, der Termin für die Versendung des Informationsschreibens an die Mitglieder und den Kulturverteiler war festgelegt.

Der Gestaltungsvorschlag von Herrn Haupt für das Schnurbaumschild wurde angenommen, der Auftrag an die Firma Quehl wurde erteilt. Für die Halterung wurden Angebote eingeholt.

Frau Dr. Schick begann nach einer Möglichkeit zu sondieren, ob man ein Orgelkonzert mit dem Domkantor Zerfass organisieren kann. Dazu später mehr.

Im März 2010 waren die Arbeiten zu unser Internetseite dann soweit vorangekommen, dass man an ein Freischalten denken konnte, es ging noch um einige kleinere Gestaltungs- und Organisationsdetails, welche wir nur zusammen mit Frau Weber-Lenck abwickeln konnten, was den Ablauf etwas hinausgezögert hat.

Seit längerem war der Vorstand auch darum bemüht, einen Teil seiner Informationen an die Mitglieder per Mail abzuwickeln. Die Rückmeldungen liefen doch recht schleppend, weshalb wir noch einmal einen Aufruf im Paternusboten gestartet hatten. Inzwischen haben wir wohl die allermeisten Adressen von denjenigen Mitgliedern mit Mailadresse und den Adressaten im Kulturverteiler erhalten, bzw. haben sie uns, wo immer möglich, selbst organisiert. Etwas weniger als die Hälfte des gesamten früheren Druckaufwands sind damit entfallen. Leichter für uns und gut für die Umwelt.

Zu den Schildern Schnurbaum und Monsheimer Pforte gab es erfreuliche Nachrichten, die Pfeddersheimer Firma Ropic hatte sich bereit erklärt, die für die Schilder notwendigen Halterungen zu spendieren. An dieser Stelle noch einmal unser herzlicher Dank an die Firma Ropic, welcher die Vereinskasse dann doch entlastet hat.

Die Konzertplanung des AK kam ebenfalls ein gutes Stück voran, der Termin für das Orgelkonzert mit Domkantor Zerfaß konnte auf den 3. Oktober 2010 vorgeplant werden. Wir bekamen ein Angebot von Herrn Beck für ein Klassikkonzert mit einem Ensemble um die ehemaligen „Kranichsteiner“ welches nach Prüfung auf Terminkollisionen mit der Fußball-WM auch auf den 4. Juli 2010 gelegt werden konnte, im Hof der ehemaligen Synagoge.

Herr Zillien berichtete dem Vorstand vom schlechten Zustand einer Bank auf dem Pfeddersheimer Friedhof, welche vom AK gestiftet worden war und dringend renoviert werden musste. In der Folge nahm ich Kontakt mit dem OV auf, dieser bot uns dann auch sofort seine Hilfe an, wie man ihn kennt, schnell und unbürokratisch. Die Bank wurde vom Pfeddersheimer „Verfügungstrupp“ abtransportiert. Ich habe mich dann auf Hinweis von Herrn Haag mit Wolfgang Bickel in Verbindung gesetzt, welcher bereits ehrenamtlich mehrere Bänke renoviert hatte. Dieser erklärte sich dann auch sofort bereit dem AK zu helfen. Die ganze Aktion hat nicht mehr als 3 Flaschen Wein für Wolfgang Bickel und ein nochmaliges Dankeschön an den OV und Wolfgang Bickel gekostet. Dies ist ein tolles Beispiel für Bürgerarbeit und Engagement, wie es für unser Pfeddersheim typisch ist. Noch einmal Danke!

Die Arbeiten am Aulturm hatten inzwischen ebenfalls begonnen, es erschien darüber auch ein Artikel in der Wormser Zeitung.

Im April 2010 nahmen wir den Vorschlag von Frau Dr. Schick an, zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals eine Veranstaltung zu unterstützen. Frau Dr. Schick nahm dann auch Kontakt mir Frau Marinac auf, der Besitzerin des Friseurgeschäftes im Bahnhof Pfeddersheim. Sie erklärte sich bereit am 12. September ihr Geschäft für interessierte Besucher zu öffnen. Dazu später mehr.

Unsere Internetseite war nun bereit freigeschaltet zu werden. Herr Haupt, Herr Zillien und ich haben dann auch noch eine Administratorenschulung durch Frau Weber-Lenck erhalten, dabei haben wir uns mit dem Programm „Joomla“ vertraut gemacht. Herr Haupt hat sich inzwischen im Selbststudium vom Anfänger zum Fortgeschrittenen weitergebildet und macht seine Arbeit als Administrator sehr gut, ihm sei an dieser Stelle herzlich dafür gedankt. Ebenso möchte ich mich bei allen unseren Autoren, allen voran Herrn Zillien und Frau Dr. Schick bedanken.

Die Planungen für das Barockkonzert im Sommer gingen weiter, wir kümmerten uns um einen Ausweichort für schlechtes Wetter, was sich im Nachhinein als unbegründete Sorge erwiesen hat, es war fast zu schönes Wetter. Frau Dr. Schick und ich besorgten Stellwände für den Konzertpavillion auf dem Gelände der alten Synagoge. Nach einem Ortstermin mit Herrn Beck stellte sich nämlich heraus, dass dies aus Gründen der Akustik notwendig war. Herr Streuber hat die notwendigen Arbeiten dann ausgeführt.

Am 15. Mai fand die Fahrt zum Kloster Lorsch statt, diesmal in Fahrgemeinschaften. Wir haben mittlerweile schon so etwas wie eine Stammkundschaft für diese Fahrten, so war es denn auch dieses Mal. Das Wetter war zwar nicht besonders einladend, aber der Regen blieb zum Glück aus. In Lorsch wurden wir dann von einer Gästeführerin über das Gelände geführt, wir durften auch die Torhalle betreten, die Klosterkirche war leider wegen Ausgrabungsarbeiten gesperrt. Es wurde uns noch der Klostergarten gezeigt und seine wichtige Funktion in der mittelalterlichen Medizin erläutert. Anschließend besichtigten wir das Museum selbst und das Tabakmuseum, welches interessante Einblicke in die Welt des südhessischen Tabakanbaus gab. Zum Abschluss kehrten wir in ein nahe gelegenes Café ein, wie es schon gute Tradition geworden ist.

Im Juni 2010 mussten wir uns Gedanken um eine Haftpflichtversicherung für unsern Verein machen. Hintergrund war, dass unser Orgelkonzert am 3. Oktober in der evangelischen und katholischen Kirche statt finden sollte. In der katholischen Kirche darf aber keine Veranstaltung statt finden, ohne eine entsprechende Versicherung. Der AK hatte bis dato keine solche Versicherung. Nachdem wir uns rechtlich informiert hatten, ging es daran Angebote einzuholen. An dieser Stelle mein Dank an Herrn Mörsfelder, er hat hier gute Arbeit geleistet. Die Alternative keine Versicherung abzuschließen hätte nämlich bedeutet, keine Veranstaltungen mehr planen zu können, was niemand im Vorstand wollte. Man hätte, wie man so schön sagt, „Das Buch zu machen können“. Inzwischen haben wir eine Versicherung bei der Hamburger Versicherungsgruppe, welche sich für unsere Belange als passend und günstig herauskristallisiert hatte.

Ebenfalls im Juni 2010 präsentierte uns Herr Haupt einen Entwurf für die neu zu gestaltenden Ortsrundgangstafeln des AK. Dieser bestand im wesentlichen aus dem Auszug aus dem amtlichen Stadtplan, umgeben mit Bildern der Türme und eventuell anderen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Es wurde beschlossen die Firma Kottlorz mit einem Angebot zu beauftragen.

Frau Schick konnte berichten, dass der Bahnhof Pfeddersheim in die Anmeldung für die offizielle Broschüre zum Tag des offenen Denkmals aufgenommen wird.

Am 4. Juli fand dann bei hochsommerlichen Temperaturen unser Barockkonzert mit dem fünfköpfigen Ensemble um die ehemaligen Kranichsteiner statt. Es wurde Musik von Komponisten wie Graun, Fasch, Telemann u. a. geboten. Trotz der Hitze fand sich ein interessiertes Publikum ein. Die Darbietung erfolgte auf einem hohen professionellem Niveau, was auch die Kritik der WZ zu würdigen wusste. Wir haben aus dieser Veranstaltung gelernt, zukünftige Sommerkonzerte erst am Abend beginnen zu lassen, die Sonne war an diesem Tag wirklich unbarmherzig.

In der Vorstandssitzung am 12. Juli 2010 war neben der Nachlese zum Barockkonzert auch der Bericht von Frau Dr. Schick und Herrn Zillien Thema. Diese hatten auf Einladung der IG Pfrimm an einer Ausstellung mit dem Motto „Mühlen an der Pfrimm“ in der Sparkasse Pfeddersheim teilgenommen. Da die Veranstaltung vormittags war, konnte ich nicht teilnehmen. Nach der freundlichen Begrüßung durch den OV, hielt Herr Zillien als Vertreter der AK im Auftrag der IG Pfrimm einen Vortrag zum Thema Mühlen an der Pfrimm. Eigentlich war Herr Graf vom HV ebenfalls als Redner vorgesehen, aber aus gesundheitlichen Gründen verhindert. Mit Rücksicht auf unseren „Bruderverein“ beschloss der Vorstand zum Thema „Mühlen“ keine weiteren Veröffentlichungen vorzunehmen, da man sich dort dieses Themenfeldes annehmen möchte.

Die Eiche bei der Metzgerei Lieb trug bislang ein Hinweisschild „Naturdenkmal“, lt. Hinweis von Herrn Zillien ist dieses verschwunden. Frau Dr. Schick hat die erneute Installation veranlasst. Aber gut Ding, braucht manchmal Weile!

Um zum Tag des offenen Denkmals weitergehende Informationen zum Thema Eisenbahngeschichte in Pfeddersheim einem breiterem Publikum zugänglich zu machen, wurde beschlossen bei der Sparkasse Pfeddersheim anzufragen, ob man dort eine Ausstellung dazu zeigen dürfe, was positiv beschieden wurde.

Am 12. August 2010 nahm Herr Haupt als Vertreter des AK an der Sitzung des Arbeitskreises Lebensqualität, Identität und Vereinsentwicklung teil. Ich möchte an dieser Stelle nicht ins Detail gehen, es würde den Tätigkeitsbericht des AK auch sprengen, lassen Sie mich Ihnen nur sagen, dass wir die dort beschlossenen Maßnahmen mit tragen. Beispielsweise kann ein Vertreter unseres Vereins gerne in der Schule zum Thema Heimatgeschichte den Schülern Wissen vermitteln, falls dies gewünscht wird.

Die Planungen zum Tag des offen Denkmals und der Ausstellung in der Sparkasse Pfeddersheim wurden zum Abschluss gebracht.

Ein Blick auf den Zähler unserer Internetseite zeigte, bis zum 16. August hatten wir auf bestimmten Seiten bis zu 425 Clicks. Für uns ein Hinweis darauf, dass unser neues Medium angenommen wird. Inzwischen wurde mir von Bürgerinnen und Bürgern in Gesprächen mitgeteilt, dass unsere Internetseite „www.akpfeddersheim.de“ eine erste Anlaufstelle für all diejenigen geworden ist, welche sich zum Beispiel für die Ortsgeschichte interessieren.

Herr Haupt hatte inzwischen mit dem Stadtvermessungsamt gegen eine kleine Lizenzgebühr einen Auszug aus dem offiziellen Stadtplan von Pfeddersheim für unsere Ortsrundgangstafeln erhalten.

Am 20. September 2010 nahm Herr Haupt dann erneut an der Sitzung des Leitbild AK teil, dabei klärte er mit dem OV und Herrn Pruschwitz die Standorte für die Tafeln und legt den Entwurf für deren Gestaltung vor.

Die Planungen für das Orgelkonzert, den Jahresabschluss und 2011 beginnen.

Unser Hinweisschild für den Schnurbaum war zwischenzeitlich in einer Gemeinschaftsaktion von Herrn Mörsfelder und mir, sowie der tatkräftigen Mithilfe von Frau Dr. Schick und Herrn Zillien angebracht worden, jeder so gut er konnte. In der Presse war darüber auch ein Foto veröffentlicht worden. Offenbar haben wir unsere Arbeit gut gemacht, die Tafel steht immer noch, der Baum wächst und gedeiht.

Unser Orgelkonzert fand dann am 3. Oktober 2010 in beiden Kirchen von Pfeddersheim statt. Domkantor Zerfaß spielte zunächst an der Stumm-Orgel der katholischen Kirche. Dort hatte ich auch die Freude sehr zahlreiche Besucherinnen und Besucher begrüßen zu dürfen. Herr Springer von der katholischen Kirche moderierte und informierte die Besucher informativ und kurzweilig. Das Konzert begann, wie bereits erwähnt, in der katholischen Kirche, mit Werken von Komponisten des Barock.

In der Pause gab es Pfeddersheim Wein, wie bei uns im Ort üblich. Anschließend fand der zweite Teil des Konzerts in der evangelischen Kirche statt, dort an der Walcker-Orgel, welche ursprünglich auch einmal eine Stumm-Orgel gewesen ist, dann aber von der Firma Walcker renoviert und praktisch neu gebaut worden ist. Hier kamen Werke moderner Komponisten zu Gehör, zum Teil Kompositionen, welche man nicht alle Tage zu hören bekommt, wie Stanford, Rheinberger und Reger. Das Publikum applaudierte denn auch zum Ende des Konzerts so ausdauernd, dass Dan Zerfaß noch eine Zugabe hören ließ. Er hat uns dann auch im Anschluss versichert, gerne wieder nach Pfeddersheim zu kommen, bzw. uns bei der Auswahl eines Organisten behilflich zu sein. Verhandlungen dazu laufen noch.

Nachdem Pfarrerin Zager zum Abschluss noch einmal die Gäste zum spenden aufgerufen hatte, konnten wir am Ende auch feststellen, dass die Einnahmen die Ausgaben überstiegen, so blieb für die beiden Kirchengemeinden noch etwas übrig. Ein schöner Erfolg.


Tätigkeitsbericht des Vorstands 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

lassen Sie mich Ihnen nun von den Tätigkeiten unseres Vereins berichten, der Berichtszeitraum umfasst die Zeit von Januar 2011 bis November 2011.

Zur ersten Vorstandssitzung haben wir die Jahresplanungen aufgenommen, bzw. terminiert. Als Termine für unsere Aktivitäten im Jahr 2011 wurden festgelegt:

Am 27. April ein Rundgang in Worms mit Frau Bemsch, auf deren Einladung hin, mit dem Titel: „Zwischen Tag und Dunkel“

Am 8. Mai den ersten Riesling-Rundgang

Am 22. Mai die Exkursion nach Darmstadt mit Herrn Grün

Am 17. Juli die Exkursion ins Rheingau, welche dann aber aus organisatorischen Gründen nicht statt finden konnte

Am 4. September der zweite Riesling-Rundgang. Der Termin für das Orgelkonzert war noch offen.

Hauptverantwortlicher für die Riesling-Rundgänge war Herr Haupt. Wir nahmen einen Briefentwurf von Frau Schick an die Ortsverwaltung, die Touristinformation und das Stadtmarketing, betreffend den Weg an der östlichen Stadtmauer zur Kenntnis und stimmten ihm zum.

Herr Zillien stimmte zu, dass sein Vortrag zur Geschichte des Rieslinganbaus, gehalten bei der Weinprobe des Ordens der Freunde des Pfeddersheimer Weines, bei uns im Internet veröffentlicht wird.

Bei unserer Sitzung im Februar 2011wurden die Planungen für die Rieslingrundgänge dann konkreter, die Themen wurden festgelegt und wer vom Vorstand zu diesen Themen einen Kurzvortrag halten wird.

Unser Mietverhältnis im Rathaus Pfeddersheim hatten wir ja aus Kostengründen beendet. Dies machte den Umzug unseres Archivs notwendig, welcher von Herrn Mörsfelder und mir erledigt worden ist. Alles ist nun in meinem Arbeitszimmer beherbergt.

In der Jahresversammlung 2010 hatten wir ja die neuen Ortsrundgangstafeln vorgestellt, Änderungswünsche bei derenGestaltung waren aufgenommen worden. Weshalb nun die Planungen zur Erneuerung der Tafeln angegangen werden konnte.

So konnte Herr Haupt uns am 14. März auch die fertigen Tafeln vorstellen. Ein Exemplar wurde auf Karton erstellt und vom Vorstand Herrn Rektor Bürcky zur Nutzung für die Schüler der Paternusschule übergeben. Am 27. März trafen wir uns am Schwimmbadparkplatz zu einem Probe-Riesling-Rundgang, allerdings ohne Riesling, es ging nur um die Zeitplanung. Bei uns wird nichts dem Zufall überlassen.

Die Planungen und Vorbereitungen für die Führung von Frau Bemsch liefen an, also Rundbrief, Presse, Mails und Verteilaktion, so wie immer.

Im April hatten wir dann 3 von 4 Ortsrundgangstafeln neu installiert, zur Freude von uns allen, war die vierte Tafel, welche schon verloren geglaubt war, wieder aufgetaucht, in der Garage der Ortsverwaltung. In Pfeddersheim geht eben nichts für immer verloren. Auch ergab es sich nun, dass doch ein Konzert in 2011 statt finden würde. Frau Schick konnte Herrn Organist Schmidt gewinnen, bzw. er meldete sich bei ihr. Terminiert war auch bereits für den 18. September.

Im Mai konnten wir dann den ersten Riesling-Rundgang nachbesprechen. Wir haben positive Kommentare der Teilnehmer erhalten. Etwas mehr als 40 Personen waren mit dabei. Die Winzer haben sich unterschiedlich präsentiert. Das Weingut Ließ-Wenzel hat bei uns den besten Eindruck hinterlassen, eine rundum anspruchsvolle Darstellung. Diese Form des Rundgangs wollen wir auch in 2012 wiederholen, mehr dazu später.

Die Planungen für die Fahrt nach Darmstadt am 22. Mai wurden abgeschlossen, welche dann auch unter der fachkundigen Führung von Herrn Grün in gewohnt guter Qualität durchgeführt worden ist.

Im Juni konnte der Vorstand bereits eine erste Bilanz für 2011 ziehen, alle Veranstaltungen waren erfolgreich. Zu bemängeln hatten wir die in den Zeitungen manchmal nicht nur gekürzten, sondern auch noch sinnentsellten Berichte. Frau Schick hatte eine Check-Liste für unsere Veranstaltungen entworfen, welche von allen Vorstandsmitgliedern begrüßt und für notwendig erachtet wurde. Für den zweiten Riesling-Rundgang am 4. September wurde beschlossen das Programm zu variieren, damit es auch für Zweit-Besucher interessant bleibt. Herr Hartmut Keil bekundete seine Bereitschaft, in 2012 zum Thema „Mundart“ einen Vortrag zu halten.

Die Tourist-Info hatte um eine Führung „Von Turm zu Turm“ für eine Gruppe Sprachschüler gebeten, welche Frau Schick am 29. Juni dann auch durchführte. Ebenfalls kurzfristig führten Frau Schick und ich einen „Mini-Riesling-Rundgang“ für Familie Theis und deren Gäste durch.

Im August konnten wir dann die Planungen für den zweiten Riesling-Rundgang abschließen. Alle teilnehmenden Winzer standen nun fest, ebenso der genaue Weg. Auch die üblichen Vorbereitungen für unser Orgelkonzert liefen an. Auch Vorschläge für mögliche Veranstaltungen in 2012 wurden gesammelt. Der Termin für die Jahresversammlung 2011 wurde festgelegt.

Am 4. September fand dann bei sehr drückendem Wetter der zweite Riesling-Rundgang statt, mit anderen Winzern, anderen Vortragsthemen, vielen neuen Gästen, aber auch unserer mittlerweile treuen Schar von „Stammgästen“, welche uns seit dem Scheu-Rundgang die Treue halten.

Am 18. September fand dann auch unser Orgel-Konzert in beiden Pfeddersheimer Kirchen statt. Gut besucht war es, noch besser als unser Konzert in 2010. So war denn die Freude auch groß, als wird die eingegangen Spenden Herrn Dr. Stroh für die Renovierung der Organola überreichen konnten.

Im September wurden die Planungen für 2012 dann konkreter:

Vortrag von Hartmut Keil im März 2011, Exkursion zum Hambacher Schloss, eine weitere Exkursion nach Bad Wimpfen und ein Rundgang „Von Denkmal zu Denkmal“ am Marktsamstag, natürlich mit den bereits bewährten Weinproben.

Der Vorstand stellte einige Überlegung zum vor längerer Zeit bereits schon einmal vorgeschlagenen Thema eines Skulpturenweges durch die Weinberge an. Wir sind hier in einem noch sehr frühen Stadium eines Prozesses, Ende offen.

Herr Zillien hatte Kontakt mit einem Doktoranden aus Seoul, welcher über unsere Homepage Kontakt mit dem AK aufgenommen hatte, weil er Informationen über den Bauernkrieg für einen Vortrag benötigte. Herr Zillien hat darüber auch einen Artikel in der WZ geschrieben, er steht noch immer per Mail mit Herrn Biontino in Kontakt.

Unser Internetauftritt hatte kurzfristig einen Zusammenbruch, die Probleme sind allerdings innerhalb kürzester Zeit mit Hilfe von Frau Weber-Lenck behoben worden. Ein Programm-Update war erforderlich, welches inzwischen durchgeführt worden ist.

Bei unser letzten Sitzung im Oktober wurden die Termine für 2012 festgelegt:

 

Mundartabend mit Hartmut Keil im März 2012

Besuch des Hambacher Schlosses am 5. oder 12. Mai 2012

Rundgang von Denkmal zu Denkmal am Marktsamstag, 18. August 2012

Exkursion nach Bad Wimpfen am 8. oder 15. September 2012

Im Monat November wurde dann die letzte von 4 Ortsrundgangstafeln errichtet und die neue Tafel installiert. An dieser Stelle unser Dank an Ortsvorsteher Haag, welcher dafür gesorgt hat, dass die Tafel aufgestellt worden ist.